(Vor 6 Stunden)Lirion schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Ah ok, ich dachte es schaut eher nach wenig Schnee aus ;o)
Aber dann passt ja alles, wenn es im Mittel ist. Hier sind nun auch die Räumreste abgetaut,
Krokusse und Schneeglöckchen beginnen zu blühen.
VG Lirion
Die ersten zwei Bilder, sind an einem Südhang aufgenommen, dort war es vor dem Schneefallereignis am Donnerstag quasi schneefrei. Danach sind es eher ebene oder halt schattige Orte. Dort hat er Schnee seit mindestens Mitte Januar (möglicherweise sogar Reste davon von den Schneefällen an Heiligabend) durchgehalten und konnte sich dabei schön akkumulieren. Dort verbreitet um 30cm. Bei Tallagen in selbiger Höhe dürfte es sogar noch mehr Schnee sein. Der Ort Schmuders liegt ja auf einem Hügel (leicht unter dem höchsten Punkt auf der Südseite) der dann nach einem Höhenrücken mit um 1260m in die Berge zum Hauptkamm übergeht, sieht man gut auf Bild 6.
Mein Standort ist sehr exponiert da rund 300m über der Talsohle. Hier sind also die Tiefsttemperaturen höher als vergleichbar hohe Täler, durch die fehlende kühlenden Tallage, aber die Höchsttemperaturen durch die exponierte Lage und dadurch oft bessere Durchmischung oft ähnlich hoch oder höher als Sterzing im Winter (im Sommer nicht, da die Thermik ab einem bestimmten Sonnenstand die Inversion schnell auflöst morgens), vor allem bei Inversionen. Es war bei den letzten Südstaulagen nicht selten das wir zeitweise (oft kurz vor oder nach dem Schneefall) Winde aus Süd hatten, teilweise Böen bis fast Bft 5 und in Sterzing im Tal war es schwachwindig bei 1-2Bft aus wechselnden Richtungen. Gerne auch wenn die Nordseite der Alpen Südföhn hat.
Dazu darf man nicht vergessen, wir sind kein Schneeloch da sehr tief inneralpin. Die Niederschläge, egal aus welcher Richtung die kommen, müssen erst über mehrere größere Bergmassive, bevor sie Südtirol erreichen, der Winter ist so hier meist relativ trocken im Gegensatz zur anderen Regionen. Die richtigen Schneelöcher wie Arlberg oder den Schweizer Nordwestalpen sind alle fast schon Alpenrandlagen und zusätzlich effektiver bei Südwest bis Nordwestlagen, die nun mal häufiger sind, als bei Genuatiefs wo wir sehr profitieren.